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  • GHS-Nörvenich kooperiert mit Nörvenicher Handwerksbetrieben

    In der Hauptschule wird nicht mehr nur geschrieben und gerechnet. Immer mehr gewinnt die Berufsvorbereitung an Bedeutung
    In diesem Zusammenhang fand am 23. April 2009 in der GHS-Nörvenich im Rahmen der Berufswahlvorbereitung in den Klassen 8-10 eine Informationsveranstaltung ortsansässiger Handwerksbetriebe statt mit dem Ziel, eine größere Praxisbegegnung der Schüler/-innen mit den realen Bedingungen von Wirtschaft und Arbeitswelt zu ermöglichen.

    Die Schulleitung Frau Hennecke und die Berufswahlkoordinatorin Frau Zimmermann begrüßten die engagierten Handwerksmeister

    * W. Biegel Maler- und Lackierer,
    * G. Braun, Gas- und Wasserinstallation,
    * G. Heinen, Stukkateur,
    * H. Hoitsma, Elektro H.&Z. GmbH,
    * M. Kügeler, Raumausstattung,
    * St. Ohrem, Metallbau Ohrem & Kuipers GmbH und
    * J. Schuhl, Dachdecker

    und dankten Ihnen, dass sie ihre kostbare Arbeitszeit opferten, um zusammen mit ihren Gesellen und einigen Auszubildenden den zahlreichen, interessierten Fragen der Schüler/-innen der GHS-Nörvenich zur Verfügung zu stehen.

    Die Idee für diese Veranstaltung entstand bereits auf dem von Frau Keller vom Projekt JOBSTARTER- RAN², der Qualitec GmbH der HWK Aachen initiierten ersten Treffen am 20. Januar 2009. Den Handwerkern gelang es auf überaus ansprechende Weise und mithilfe vielfältiger, mitgebrachter Anschauungs- und Arbeitsmaterialien, den Schüler/-innen praxisorientiert Details ihrer Arbeit und die Ausbildungsinhalte ihrer Berufe näherzubringen und ihnen zu demonstrieren, wozu viele der oft ungeliebten Unterrichtsinhalte später einmal wichtig sind.

    Den Schüler/-innen gefiel natürlich vor allem, dass sie viele Arbeitsgeräte und ihre Anwendungsbereiche nicht nur erklärt bekamen, sondern sie auch selbst einmal ausprobieren konnten.

    Dabei stellten sie fest, dass Arbeitsgänge, die beim Zusehen so einfach erschienen, in Wirklichkeit ein gutes Augenmaß, Konzentration, exaktes Arbeiten, Ausdauer und auch viel Kraft erforderten, um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen.

    In zahlreichen Gesprächen erfuhren sie etwas über die nicht unerheblichen Anforderungen während der Ausbildung, aber auch, dass sie durch entsprechenden Fleiß und Einsatzbereitschaft durchaus auch für Hauptschüler zu schaffen sind. Das ermutigte viele Schüler/innen und sie erkundigten sich direkt nach einer Möglichkeit bei einem der Betriebe ein Praktikum zu machen, um den jeweiligen Beruf noch umfassender kennenzulernen.

    Insgesamt konnten durch die Veranstaltung vielfach auch falsche Vorstellungen bei den Schüler/-innen über täglich anfallende Arbeiten, Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen und Schwierigkeiten in der Lehre wie auch später im Beruf zumindest teilweise ausgeräumt werden.

    Somit wurden die Ziele der Berufswahlvorbereitung an der GHS-Nörvenich mit dieser Veranstaltung voll erreicht und auch die Handwerksbetriebe zeigten sich erfreut über das rege Interesse der Schüler/-innen, die vielfach sogar auf die Pause verzichteten, weil sie noch nicht alles erfahren oder ausprobiert hatten.

    Die Schule freute besonders, dass die Handwerker einer weiteren Zusammenarbeit positiv gegenüberstehen und es wurde ein weiteres Treffen noch in diesem Jahr vereinbart, an dem die Möglichkeiten dazu ausgelotet werden sollen.

    (YZi)

Wahlpflicht-Unterricht zum Thema “Wasser”

Ausstellung beim WZV in Vettweiß

(C) Foto: GHS Nörvenich

Da in diesem Jahr aufgrund des Vaterschaftsurlaubs von Herrn Kemmerling keine WpU Gruppe Klasse 9/10 zum Thema: Wasser und Technik in Zusammenarbeit mit dem Wasserleitungszweckverband der Neffeltalgemeinden mit Sitz in Vettweiß durchgeführt werden konnte, wollte sich die GHS Nörvenich einmal für das lange Engagement des WZV im Rahmen von KURS bedanken.

Aus diesem Grund fand sich in diesem Jahr in Absprache mit dem KURS-Büro und dem WZV erstmals eine WpU-Gruppe Klasse 7/8 zum Thema: Wasser in der Kunst zusammen, die an verschiedenen Objekten zum Thema Wasser arbeitet. Das Endziel ist eine kleine Dank-Ausstellung in den Räumen des WZV, wo die entstandenen Werke präsentiert werden sollen.

Zunächst wurde in der WpU-Gruppe diskutiert, wie man das Thema Wasser in der Kunst wohl umsetzen könnte. Man einigte sich dann auf die Darstellung von Wasser in einer jahreszeitlich gestalteten dreidimensionalen Landschaft. Die SchülerInnen kombinierten unter Leitung von Frau Zimmermann erstmals für sie ungewohnte Materialien wie Alufolie, Holz, Metall, Gips, Acrylfarben und weitere Komponenten aus dem Moedellbau auch auf dem Boden.

So stellten sie zunächst einen kleinen eigenen Flussabschnitt und dann auf einer großen Leinwand in Partnerarbeit Elemente des Wasserkreislaufes zu verschiedenen Jahreszeiten dar.  Schließlich wurden als Hintergründe die Wellen eines Flusses auf lange Alufolienbahnen gemalt, vor denen am Ende aus Metall geformte Fischpobjekte „schwimmen“ werden.

Alle diese Arbeiten können natürlich nicht innerhalb einer Schulstunde fertiggestellt werden, sondern müssen über einen Zeitraum von mehreren Wochen in Gruppenarbeit gut geplant und exakt gestaltet werden, was wiederum neben der gestalterischen Ausdrucksfähigkeit wichtige Grundkompetenzen wie Leistungsbereitschaft, Konzentration und Teamfähigkeit fördert.

Die SchülerInnen der Gruppe warten inzwischen aufgeregt und sehr gespannt auf den Besuch von Herrn Kemmerling zur Begutachtung ihrer inzwischen bereits fertiggestellten ersten Objekte und zur Absprache des Ausstellungstermins.

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